Literatur, Internetseiten und Vorträge zum Thema Garten und Klimawandel

Hier findet hier empfehlenswerte Literatur und Internetseiten zum Thema Klimawandel im Garten. Auch aktuelle Vorträge zum Thema.

Vortrag zu den Gartenstars der Zukunft "Blumenzwiebeln"

Sowohl den Rosen als auch den Zwiebelpflanzen spielt der Klimawandel in die Hände. Praktischerweise lieben viele Rosenpflanzen und Geophyten heiße und tockene Sommer, daher sind sie auch die idealen Pflanzen für einen an den Klimawandel angepassten Garten. Rosen haben sehr tief gehende Wurzeln, so dass sie auch in langen Trockenphasen noch an Wasser gelangen. Sie sind ideale Partner für Blumenzwiebeln, die genau dann, wenn die Rosen nicht blühen, unsere Beete farblich bereichern.

An diesem Nachmittag könnt Ihr das Wichtigste über Blumenzwiebeln lernen. Ihr lernt die schönsten Blumenzwiebeln kennen und erfahrt wie Ihr sie zum Standort passend einsetzt. Die Natur ist uns hierbei immer ein Vorbild. So dass die Zukunftspflanzen Blumenzwiebeln im Garten zur vollen Geltung kommen ohne viel Pflege zu benötigen.

Sylvia Knittel und ich freuen uns auf Dich!

Dieser Vortrag findet am 28.1.2023 um 15 Uhr im Hofgut Rosenau in Tübingen statt. Er wird von der Deutschen Rosengesellschaft e.V., Freundeskreis Tübingen-Neckar-Alb organisiert.

Podcast zum Thema Waldgarten

Ich höre mir wöchentlich den neuen Podcast bei gartenradio.fm an. Die Radiojournalistin Heike Sicconi interviewt in jeder Folge tolle Leute. Dabei hat der Podcast sowohl für Einsteiger im Thema Garten, als auch für Gartenprofis was zu bieten. Völlig zurecht hat der Podcast den 1. Platz in der Kategorie "Bester Gartenpodcast" im Jahr 2021 gewonnen.

Thema Waldgarten - Podcast mit Philipp Gerhardt

Ein Podcast, der mich schwer beeindruckt hat und mich auch längerfristig nachdenklich gemacht hat, war der über das Thema "Waldgarten" mit Philipp Gerhardt. Der Diplom-Forstwirt erzählt uns, wie die Gärten der Zukunft aussehen sollen: Wie lichte Wälder. Im Garten wird der von der Sonne durchgebruzzelte vertrocknete Rasen out, schattige Gärten werden inn. Das hat viele Vorteile: Den Sonnenschutz übernehmen die Bäume mit ihrer Krone. Sie werfen lichten Schatten auf den Boden. Unten sind sie nicht beastet, sondern stehen wie "Broccoli" aufgeastet als Dach über der Fläche. Besonders gut wäre es, wenn die Bäume zudem noch Essbares produzieren würden. Man könnte zum Beispiel Esskastanien oder Walnüsse ernten. Und wenn Sie dann drohen zu viel Schatten zu werfen, dann kann man am Ende ihres Lebens das Holz nutzen.

Unter dieser Oberschicht aus hochgeasteten Broccoli-Bäumen, könnte man dann im lichten Schatten unten einen Ziergarten verwirklichen. Und wer es noch klimafreundlicher mag, der kann darunter eigene Beeren oder Gemüse wie Grünkohl oder Kartoffeln anbauen. Denn in Zukunft müssen wir unser Gemüse eher vor Sonnenbrand schützen.

Durch diese zwei Schichten wird sowohl das komplette Licht ausgenutzt, als auch das doppelte an Humus produziert. Im Holz und im Humus werden CO2 gepeichert. Maximaler Nutzen! Besser geht's einfach nicht. So muss Garten der Zukunft.

Danke Philipp Gerhardt von baumfeldwirtschaft.de und Heike Sicconi von GartenRadio.fm für diesen Denkanstoß!