Gärtnern gegen den Klimawandel

4,7% von Deutschland sind Gärten!

Wir können in unseren kleinen Gärten ganz schön was gegen den Klimawandel und das Artensterben tun! Wenn man sich alleine die Fläche unserer Gärten anschaut, dann ist das ingesamt ganz schön viel. Das Statistische Bundesamt hat mir geholfen, diese Zahl herauszufinden. 4,7 % der Fläche in Deutschland sind Gärten!

Vergleich mit Naturschutzgebieten

Wenn man mal die Fläche aller deutschen Naturschutzgebiete in Deutschland (auf dem Land) zusammenzählt, dann ist das genauso viel wie die Fläche aller Gärten. Auch ca. 5%. Die Flächen sind natürlich jeweils größer. Aber unsere Gärten halten ich für fast noch wichtiger - Was soll ich als Gartenfan auch anderes schreiben. Für große Tiere wie Rehe, Fuchs, Luchs etc. ist es wichtig, dass die Gebiete in denen sie geschützt werden, groß sind. Für jede Wildbiene, Schmetterlinge oder Spinnen (ja, man sollte auch Spinnen als schützenswerte Tiere auf die Liste setzen), ist es wichtig, dass die Gebiete nicht allzu weit voneinander entfernt sind. Und da bieten sich unsere Gärten geradezu an. Sie liegen nah beieinander, sind immer unterschiedlich. Einer hat einen kurzgeschorenen Rasen, der andere eine Wiese, einer hat Hecken, der andere wieder einen großen Baum. So hat jeder Garten etwas anderes für die Tiere zu bieten. Und so wird Artenvielfalt bewahrt. Wir können als Gartenbesitzer allesamt stolz auf uns sein, denn - wenn wir nicht gerade die Chemiekeule ansetzen oder einen Schottergarten besitzen - dann sind wir enorm wichtig für die Artenvielfalt.

Wir können was gegen den Klimawandel tun!

Wir sind nicht nur wichtig für die Artenvielfalt, wir Gartenbesitzer können auch aktiv was gegen den Klimawandel in unseren Gärten tun. Hier bekommt Ihr ein paar Anregungen zum Thema.

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